Rob Tognoni

Catfish Cake

MIG
VÖ: 2020

Schlank und schlagkräftig

Seit vielen Jahren liefert der in Deutschland ansässige Australier Rob Tognoni regelmäßig gute bis sehr gute Langspieler. In seinem Bluesrock schwingen Einflüsse wie ZZ Top und AC/DC zwar mit, doch Tognoni hat längst seinen eigenen Sound gefunden. In diesem Kontext sticht Catfish Cake als eine überdurchschnittlich gute Sammlung von Titeln heraus, die effizient und mit Herz und Köpfchen eingespielt wurde. Das geübte Trio mit Slawek Semeniuk am Bass und Mirko Kirch am Schlagzeug sorgt dafür, dass Tognonis schlichte, druckvolle Songs kein Gramm Fett ansetzen. Vom ersten Track an kommt Stimmung auf, insbesondere bei ›Outback‹, einer unbeschwerten Ode an seine australische Heimat, oder dem überragenden ›No Sleep In Hell‹, das mit mehrstimmigen Gitarrenparts zu bestechen weiß.

(7/10)

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