Triumph

Konzertreise ohne Livemusik?

Der singende Triumph-Schlagzeuger Gil Moore hat Touraktivitäten des kanadischen Hardrock-Trios in Aussicht gestellt. Wenn auch nicht im klassischen Sinn: Die Truppe arbeite an einem »mixed-reality Konzept«, das eine Hologramm-Performance mit weiteren Elementen verbinden soll.

In die Konzert-Umsetzung soll das Konzept in den Jahren 2023 und 2024, erklärt Moore. Über ein reines Hologramm-Konzert, wie in den letzten Jahren bei Ronnie James Dio und Frank Zappa gesehen, geht es weit hinaus: »Die Produktion soll eher in Richtung eines Biopics gehen, das mit üblichen Videoeinspielern, realen sowie digitalen Effekten und Magie kombiniert wird«, so das Gründungsmitglied. Auch die Audiospuren sollen größtenteils von bisher ungehörten Live-Aufnahmen stammen.

Richtig spruchreif sei die Idee aber noch nicht, wie der Drummer einräumt: »Im Gegensatz zu einer Las-Vegas-Show oder dem Cirque du Soleil, wo alles fest aufgebaut wird, soll unsere Show in unterschiedlichen Konzertstätten und immer nur für einen Abend aufgeführt werden. Ich kann also nichts versprechen, hoffe aber für unsere Fans, dass so etwas stattfinden kann.«

Seit 1993 hat das Trio aus Rik Emmett (Gesang, Gitarre), Mike Levine (Bass) und Moore lediglich im Jahr 2008 zwei Reunion-Konzerte gegeben und 2019 eigens für die mittlerweile Triumph: Rock & Roll Machine betitelte Band-Doku in Moores MetalWorks Studio nahe Toronto vor 300 geladenen Fans drei Songs gespielt.

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