Robert Cray
Robert Cray & Hi Rhythm
Jay-Vee
4
Soul-Blues ohne Schnickschnack

Robert Cray, der in den Achtzigern als verhältnismäßig junger Bursche maßgeblich zur Revitalisierung des Blues beigetragen hat, ist mittlerweile selbst ein anerkannter Altmeister mit Klassikerformat. Seinen sanftpfotigen Hybriden aus Blues, funkigem R&B und Pop hat er nach dem Durchbruch mit Strong Persuader (1986) immer weiter verfeinert — bis er wieder dazu überging, seiner Musik sukzessive das Mainstream-Element zu entziehen. Nothin’ But Love (2012) und In My Soul (2014) waren zuletzt Höhepunkte auf diesem Weg, mit denen Cray maßstabsetzende Beispiele dafür abwarf, wie warmherzig, klassisch und umwerfend gut Soul-Blues mit authentischen Stax-Anlehnungen klingen kann. Umwälzend neu ist es also nicht, was auf dieser Platte passiert. Wenngleich sich der Gitarrist eine neue Soundästhetik ausgesucht hat: Umgeben von den noch lebenden Mitgliedern der Haus-Band von Hi Rhythm (Gitarrist Mabon „Teenie“ Hodges verstarb vor drei Jahren), hat Robert Cray & Hi Rhythm manchen Klangstempel abbekommen, der die Frühsiebziger-Produktionen dieser großen Soul-Plattenfirma auszeichnete — Al Green(e) und O.V. Wright sind immer präsent, dessen ›You Must Believe In Yourself‹ in der Cray-Fassung zum Fest wird.
 

ROCKS präsentiert

The Quill
Born From Fire
Great White
Full Circle
Delaney & Bonnie
Motel Shot (Expanded Edition)
Styx
The Mission
Hell In The Club
See You On The Dark Side
Broken Teeth
4 On The Floor
Little Steven
Soulfire
Danzig
Black Laden Crown
Amplifier
Trippin’ With Dr. Faustus
Johnny „Guitar“ Watson
At Onkel Pö’s Carnegie Hall
The Magpie Salute
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Roger Waters
Is This The Life We Really Want?