Sainted Sinners
Sainted Sinners
El Puerto Records
4
Den Idolen so nah

Ein wagemutiges Ziel hat sich die prominent besetzte Equipe um den kurzzeitigen Accept- und Bonfire-Sänger David Reece, Gitarrist Frank Pané (nach wie vor bei Bonfire) und Axel Rudi Pell-Tastenmann Ferdy Doernberg gesetzt. Der »puren Essenz des Rock’n’Roll« will der Fünfer laut Pané auf den Fersen sein — und schlägt sich auf seinem Erstling wacker. Im dichten Soundgebirge von ›Knight Of The Long Knifes‹ oder ›Beauty In The Beast‹ gibt Doernberg mit wummernder Orgel den Ton an, während Pané sein ansonsten von Joe Satriani beeinflusstes Spiel mit einem erdigen Hardrock-Ton am Boden hält und Reece dem schmutzigen Blues ›Maybe She’s Got Balls‹ einen räudigen Dreh verpasst. Immer wieder duellieren sich Gitarre und Orgel lustvoll über einem treibenden Rhythmusunterbau — und stimmlich ist Reece dem frühen David Coverdale tatsächlich noch nie näher gekommen. Dennoch verstehen sich Sainted Sinners nicht als Abziehbild von Deep Purple oder eben Whitesnake. Sie untermauern dies, indem sie in ›Evangeline‹ oder ›In Need‹ ganz beiläufig auch den "moderneren" Hardrock von Van Halen anklingen lassen. So darf es gerne weiter gehen.

ROCKS präsentiert

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