ROCKS Magazin 48 (05/2015) mit CD

Inhalt

Auf CD:

01. Ohrenfeindt — ›Zeit für Rock’n’Roll (03:24)
02. Black Trip — ›Subvisual Sleep‹ (03:03)
03. Orchid — ›John The Tiger‹ (04:52)
04. Ugly Kid Joe — ›She’s Already Gone‹ (04:20)
05. Demon’s Eye — ›Closer To Heaven‹ (04:58)
06. The Robert Cray Band — ›Won’t Be Coming Home‹ (Live) (04:56)
07. Reds’Cool — ›Call Me‹ (04:59)
08. Kadavar — ›The Old Man‹ (04:05)
09. Queensrÿche — ›Arrow Of Time‹ (03:59)
10. Graveyard — ›The Apple And The Tree‹ (03:04)

Iron Maiden
Die Veröffentlichung des Doppelalbums The Book Of Souls bedeutet für die Engländer das glückliche Ende einer schweren Zeit. Es ist die ambitionierteste Kreation in der langen Karriere von Iron Maiden, die weiterhin ihre Idee des „Progressive Metal“ entwickeln. Die Tradition kunstvoll ornamentierter Kompositionen pflegen sie bereits seit ihren Anfängen, wie unser zusätzliches Special zeigt.

Led Zeppelin
Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des farbenprächtigen Physical Graffiti treiben Led Zeppelin ihr letztes großes Opus voran. Plötzlich beginnen die Hardrock-Titanen zu menscheln: Presence entsteht in einer aufwühlenden Zeit.

Nektar
Vier Platten benötigen Nektar, um ihre Verknetung von Prog-, Psychedelic- und Jam-Rock zu zähmen. Erst Remember The Future räumt 1973 mit einem weitverbreiteten Missverständnis auf: „Krautrock“ waren die Ende der Sechziger nach Deutschland ins Exil gegangenen Engländer nie.

Mötley Crüe
Keine zweite Band prägte die amerikanische Hardrock-Kultur der Achtziger nachhaltiger als das skandalträchtige Quartett aus Los Angeles. Mötley Crüe sind ein faszinierendes Phänomen geblieben: Ihre Abschiedstournee füllt überall auf der Welt die Hallen — bald auch in Deutschland.

Rory Gallagher & Taste
Sein natürlicher Umgang mit Einflüssen aus Rock, Blues, Folk und Jazz brachte frischen Wind in die Heavy-Blues-Szene der frühen Siebziger. Zum irischen Volkshelden wird Rory Gallagher, weil er 1974 im Norden der Smaragdinsel für die Menschen spielt: mitten im Bürgerkrieg.

Orchid
Zwei vollwertige Alben hat die Formation aus San Francisco in den vergangenen acht Jahren zustande gebracht — nun reichen die Black Sabbath-Anbeter Orchid ihre vierte EP mit vier neuen Liedern nach.

Motörhead
Den gesundheitlichen Widrigkeiten ihres Anführers zum Trotz zeigen Motörhead auch auf Bad Magic keinerlei Altersmilde: Im vierzigsten Karrierejahr fletscht das Trio mit dem unverwüstlichen Lemmy Kilmister wieder die Zähne.

Robert Cray
Mit seinem sahnigen Mix aus Blues, funkigem R&B und Pop macht er Mitte der Achtziger den Blues wieder chartfähig und wird zu einem der wichtigsten Revitalisierer des darbenden Genres. Längst zählt Robert Cray zu den Altvorderen des Blues.

Spock’s Beard
Das Dutzend ist voll: Mit The Oblivion Particle haben die kalifornischen Prog-Spezialisten möglicherweise ihren ultimativen Sound gefunden. Ernst meinen — mit Humor nehmen, ist dabei einmal mehr die Devise, die Bassist Dave Meros vertritt.

Lynch Mob
Gitarrenheld George Lynch ist schwer beschäftigt, sucht kreative Herausforderungen ebenso wie die Stabilität einer festen Band. Der Mob, der seinen Namen trägt, ist ihm hörbar am wichtigsten: Rebel knüpft an die starken Gründerjahre an.
 
Vintage Trouble
In der Brust des kalifornischen Quartetts schlagen zwei Herzen: das eine für bluesverwurzelten Rock, das andere für den Soul eines Otis Redding. Auf ihrem zweiten Album 1 Hopeful Rd. klingen Vintage Trouble massentauglicher denn je.

Black Trip
Wiederholt unternehmen die Schweden eine Zeitreise und legen die Wurzeln des Heavy Metal frei. Auf ihrem melodisch unerwartet runden Zweitwerk haben sich Black Trip selbst übertroffen.

Kadavar
Die Wahl-Berliner befinden sich im Steigflug. Mit ihrem Drittwerk zeigen sie sich heimatverbunden — und musikalisch mutiger als zuvor. Berlin überrascht  mit einer melodischeren und stärker psychedelischen Ausrichtung, die den Vintage-Rock von Kadavar unerwartet modern wirken lässt.

Slayer
Ihr erstes Album nach dem Tod von Jeff Hanneman wird skeptisch beäugt. Die Sorge ist unbegründet: Nach Seasons In The Abbys hatte keine Slayer-Scheibe größeres musikalisches Gewicht als Repentless.

Deep Purple
Ihre Spielwut ist ungebremst: Der schier endlosen Reihe ihrer Live-Alben fügen Deep Purple nun zwei weitere hinzu, die nach 2013 in Deutschland und in Japan entstanden sind — mit zwei Konzerten, die gegensätzlicher nicht sein können.

Ohrenfeindt
Auf Motor an! präsentieren sich die Hamburger Kiez-Rocker ausgefuchst wie nie: Ihr deutschsprachiger Riff-Rock zwischen AC/DC, Rhino Bucket und Rose Tattoo hat nie besser funktioniert.

Eric Burdon
Im Sammler-Guide

Operation: Mindcrime
Sein Rauswurf aus Queensrÿche im Sommer 2012 schlug hohe Wellen. Mit dem Auftakt der Konzept-Trilogie seiner neuen Formation Operation: Mindcrime versucht Sänger Geoff Tate einen Neuanfang.

Ana Popovic
Ihre Umsiedlung nach Memphis hat sich als kluge Entscheidung bewährt. Weitere Ortswechsel sind für die Blueslady aus Serbien nicht ausgeschlossen: Für Neues aller Art zeigt sich Ana Popovic überaus aufgeschlossen.

The Casanovas
Fast ein Jahrzehnt lang war das Trio aus Melbourne von der Bildfläche verschwunden. Ihr drittes Album Terra Casanova gehen die Riff- und Boogie-Rock-Veredler mit neu gewonnener Leichtigkeit an.

The Delta Saints
Durch die Wahrnehmung als Blues- und Southern-Rock-Band fühlt sich die junge Formation aus Nashville eingeengt. Nach der guten Resonanz auf ihr Debüt Death Letter Jubilee (2013) erweitern The Delta Saints ihr Spektrum mit dem breiter gefächerten Bones.

Interviews

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Freedom Hawk
Devil City Angels
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Gus G.
Frank Dimino
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