Buckcherry

Rock'n'Roll

Caroline
VÖ: 2015

Ohne Kraft und Ideen

Einst sind Buckcherry mit dem Ziel angetreten, den harten Rock von Bands wie Guns N’ Roses oder Aerosmith ins neue Jahrtausend zu tragen. Stehvermögen haben Sänger Josh Todd und Gitarrist Keith Nelson bewiesen, mit Rock’n’Roll legen die Amerikaner bereits ihr siebtes Studioalbum vor. Allerdings sind Energie und Rotz, die Buckcherry früher ausgezeichnet haben, inzwischen auf der Strecke geblieben. Während Stücke wie ›Bring It On Back‹ oder ›Sex Appeal‹ nicht weh tun und der mit Bläsern aufgepeppte Rocker ›Tight Pants‹ lediglich unter einfallslosen Textzeilen leidet, unterbieten Buckcherry mit Langweilern der Marke ›Wood‹ oder ›Rain’s Falling‹ jegliches Unterhaltungsniveau. Da hilft es auch wenig, dass mit der im Country-Genre wildernden Ballade ›The Feeling Never Dies‹ und dem flotten ›The Madness‹ zwei Kracher gelungen sind. Unterm Strich ist Rock’n’Roll zu kraft- und ideenlos ausgefallen, um begeistern zu können. Eine ziemliche Enttäuschung.

(3/10)

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