Hot Breath

Hot Breath EP

The Sign
VÖ: 2019

Heißer Vorgeschmack

Die skandinavische Szene im Allgemeinen und die Göteborger im Speziellen haben sich in den letzten Jahren zu einer Brutstätte von exzellentem Retro Rock gemausert. Neuestes Beispiel sind Hot Breath, die auf ihrer Debüt-EP den frühen Heavy Rock von MC5 als Grundlage nehmen und ihn, ähnlich wie ihre norwegischen Genrekollegen von Pristine, mit dem bluesigen Hardrock und dezenten Soul-Anleihen der siebziger Jahre paaren.

Damit gewinnt das Quartett um die ausdrucksstarke Sängerin Jennifer Israelsson zwar keinen Innovationspreis, besticht aber mit einem Händchen für griffige Melodien, wie ›Maniac‹ und besonders ›1000 Miles‹ eindrucksvoll beweisen. Ohne — wie es andere Bands häufig praktizieren — auf Psychedelic-Elemente zurückzugreifen, entfachen Hot Breath pures Siebziger-Rock-Feeling. Das macht Lust auf das hoffentlich bald anstehende Debüt-Album.

Keine Wertung

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