King Solomon Hicks

Harlem

Provogue
VÖ: 2020

Vielfältiger Blues mit Zukunft

Fans von Robert Cray sollten sich den Namen King Solomon Hicks schon mal vormerken. Die Stimme des jungen Gitarristen und Sängers aus New York erinnert nämlich im Tonumfang sowie in seiner bedächtigen Art oft sehr an die des Blues- und Soul-Veteranen von der amerikanischen Westküste. Der 24-Jährige veröffentlichte 2015 sein Plattendebüt und legt mit Harlem ein vielversprechendes Zweitwerk vor. Es verfügt über ein relativ breites Stilspektrum mit Blues und Bluesrock, Soul, Reggae, Funk und Gospel. Das Songwriting ist sicherlich noch ausbaufähig, daher greift Hicks mehrfach auf Altbekanntes zurück. Als Highlight entpuppt sich dabei ›Love Is Alive‹ von Synthesizer-Vorreiter Gary Wright, das Hicks in ein cooles Funk-Instrumental umwandelt. Den Opener ›I’d Rather Be Blind‹ und das atmosphärische Soul-Reggae-Stück ›What The Devil Loves‹ belebt er mit geschmackvoller E-Gitarre.

(7/10)

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