Quiet Riot

One Night In Milan

Frontiers
VÖ: 2019

Authentisch, aber kein Genuss

Diese Scheibe hat ein Problem: Sie ist tatsächlich komplett live — und das ist bei dieser Truppe keine gute Idee. Zwar kommt Nachwuchs-Sänger James Durbin dem 2007 für immer verstummten Reibeisen von Kevin DuBrow oft ziemlich nahe, doch die Band rumpelt mehr schlecht als recht durch Standards wie ›Metal Health (Bang Your Head)‹, ›The Wild And The Young‹ oder die unvermeidlichen Slade-Cover ›Mama Weer All Crazee Now‹ und ›Cum On Feel The Noize‹. Während das Schlagzeug von Frankie Banali omnipräsent alles in Grund und Boden böllert, geht die durchwachsene Gitarrenarbeit von Alex Grossi im Soundbrei völlig unter. Das nicht zu hörende Publikum sorgt vollends dafür, dass One Night In Milan kein Hörgenuss ist, den man gerne wieder auflegen würde.

Keine Wertung

ROCKS PRÄSENTIERT

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