Epitaph
Epitaph Production
VÖ: 2021
Manchmal gehen die Blicke der Musiker ins Leere — auf der Suche nach dem imaginierten Publikum. Da applaudiert man sich dann halt im Zweifelsfall mal selbst. So haben es Epitaph bei ihrem Konzert am 24. April dieses Jahres in der Lindenbrauerei in Unna gemacht.
Charly Hübner
Kiepenheuer & Witsch
VÖ: 2021
Hauptberuflich ist Charly Hübner Schauspieler (Polizeiruf 110), Synchronsprecher und Filmemacher. Nun verneigt sich der 1972 im mecklenburgischen Neustrelitz geborene Künstler in Buchform vor seiner musikalischen Jugendliebe Motörhead.
Show-Ya
Metalville
VÖ: 2021
Rein weiblich besetzte Hardrock- und Metal-Bands wie Lovebites, Bridear oder Aldious mischen seit einigen Jahren nicht nur den japanischen Metal-Markt auf. Wegbereiterinnen dieser Entwicklung sind die 1981 gegründeten Show-Ya.
Yes
Inside Out
VÖ: 2021
Ein Debakel wie den Vorgänger Heaven & Earth durften sich die britischen Prog-Dinos keinesfalls noch einmal erlauben. Kurzum: Es hätte deutlich schlimmer kommen können.
Brian Fallon
Thirty Tigers
VÖ: 2000
Während die allermeisten Weihnachtsalben laut, grell ausgeleuchtet und hoffnungslos überzuckert an der eigentlichen Bedeutung des Advent vorbeibomben, interpretiert Brian Fallon traditionelle Advents- und Weihnachtskirchenlieder im dezenten Folk- und Country-Instrumentarium.
Ben Granfelt
A1
VÖ: 2021
Im Oktober 2019 spielte Ben Granfelt mit seiner Band im Vuotala Club in Helsinki — das Live-Dokument dieses Auftritts ist kraftvoller Bluesrock, der auch mal einen eingängigen Refrain wagt und vor allem von der Spielfreude dieser vier Herren zur vollen Blüte getrieben wird.
Benny Mokross
Verlag Tredition
VÖ: 2021
Der Titel lässt ahnen, worum es geht: Der freiberufliche Musiker erlebt immer wieder Situationen zwischen Tragikomik, Unverschämtheit von Veranstaltern und schlichter Ignoranz gegenüber seiner Arbeit.
Eclipse
Frontiers
VÖ: 2021
Große Riffs, große Refrains und große Produktion: Auch auf ihrem achten Studio-Album Wired weichen Eclipse kaum von ihrer bestens erprobten Linie ab und bieten zeitgemäßen Melodic Rock mit Kante.
Lordi
AFM
VÖ: 2021
Sieben (!) neue Lordi-Alben erscheinen gebündelt als Lordiversity. Das spannende daran: Jede Scheibe arbeitet typische Lordi-Elemente (comichaft-schaurige Texte mit Wortspielen wechselnder Qualität oder chorunterstützten Hooklines) in ein anderes Genre ein.
KK's Priest
EX1
VÖ: 2021
Schon der Bandname verhehlt nicht, dass K.K. Downing die größtmögliche Nähe zu seiner langjährigen Band Judas Priest sucht. Wer wollte es ihm verdenken? Zusammen mit Glenn Tipton erfand er jenen Sound mit, den er nun auf "Sermons Of The Sinner" plakativ zur Schau stellt.
Victory
AFM
VÖ: 2021
Zehn Jahre haben die von Herman Frank angeführten Hardrocker seit dem zwiespältig aufgenommenen Don’t Talk Science ins Land ziehen lassen und in der Zwischenzeit ihr komplettes Personal ausgetauscht. Wer deshalb eine weitere Solo-Platte unter anderem Namen befürchtet, darf aufatmen.
Duran Duran
BMG
VÖ: 2021
1981 avancierten Duran Duran mit ihrem Debüt zu Posterboys der New Romantics — zum Jubiläum feiern sich die Birminghamer mit "Future Past" gebührend selbst.
Steve Perry
Concord
VÖ: 2021
Das Weihnachtsalbum von Steve Perry ist kein schönes — und macht musikalisch in etwa dort weiter, wo die einstige Journey-Stimme mit Traces (2018) aufgehört hat.
Trouble
Hammerheart
VÖ: 2020
Die Zusammenarbeit mit Rubin versprach ihrer Karriere Großes. Tatsächlich endete sie abrupt nach zwei Platten, die zum Wertvollsten gehören, was zeitgemäß interpretierter Siebziger-Hardrock jemals zu bieten hatte.
Kent Hilli
Frontiers
VÖ: 2021
Offensichtlich ist Kent Hillis Durst nach keyboarduntermaltem Melodic Rock noch nicht gestillt: Sein erstes Solo-Album entpuppt sich beinahe als Konkurrenzplatte zum letztjährigen Zweitwerk seiner Stammband Perfect Plan. Auch alleine wandelt der Skandinavier latent auf Europe-Pfaden.
Alan Parsons Live Project
Frontiers
VÖ: 2021
Bis Anfang der neunziger Jahre war die 1974 vom ehemaligen Beatles-Toningenieur Alan Parsons und Songschreiber Eric Woolfson gegründete Zweckgemeinschaft ein reines Studioprojekt.
Ronnie James Dio
Iron Pages
VÖ: 2021
Wie autobiografisch kann eine Autobiografie sein, die elf Jahre nach dem Tod ihres Verfassers erscheint und von seiner Ehefrau und Managerin sowie von einem Journalisten und renommierten Autor posthum vollendet wurde? Ganz lässt sich diese Frage bei der Lektüre nicht unterdrücken.
George R.R. Martin
Heyne
VÖ: 2016
Den Namen George R.R. Martin dürften viele mit der Fantasy-Reihe Game Of Thrones assoziieren. Weniger populär aber mindestens ebenso lesenswert ist sein ursprünglich 1983 erschienener und 2014 erstmals ins Deutsche übersetzter Roman Armageddon Rock.
Frank Schäfer
Zweitausendeins
VÖ: 2021
Schäfers Texte sind anders. Er ist kein Waschzettelverlängerer, kein erbsenzählender Kritikaster und schon gar kein Konzerte-Nacherzähler. »Auch Texte über Musik können Literatur sein. Das hat mir immer eingeleuchtet. Und das muss zumindest als Prätention bei jedem ernst zu nehmenden Musikkritiker eine Rolle spielen«
Dream Theater
InsideOut
VÖ: 2021
Es ist kein Zeichen von Schwäche, dass ihr 15. Studiodreher nicht ganz an den Vorgänger Distance Over Time heranreicht, auf dem Dream Theater ein Bauchgefühl und eine Lust am Songwriting wiederentdeckten, das es in ihrer Musik schon sehr lange nicht mehr gab.
Wayward Sons
Frontiers
VÖ: 2021
Mit den Wayward Sons hat der frühere Little Angels-Frontmann Toby Jepson ein überzeugendes Comeback hingelegt: In einer besseren Welt würden die Foo Fighters exakt so klingen.

DAS AKTUELLE HEFT

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