Robby Steinhardt

Posthum ohne Kansas

Ein Vierteljahr nach Robby Steinhardts Tod ist das erste und einzige Solo-Album des langjähigen Violinisten und Sängers von Kansas erschienen. Der Titel könnte nicht passender sein: Not In Kansas Anymore.

Inspiriert wurde der Titel von Steinhardts Progressive-Rock-Oper von dem Musicalfilm Der Zauberer von Oz, dessen Protagonistin Dorothy auf ihrer Reise nach Oz zu ihrem Hund sagt: »Toto, Ich habe das Gefühl, wir sind nicht mehr in Kansas.«

»Seit Der Zauberer von Oz ist dieser Satz in Amerika zu einem geflügelten Wort für Fortschritt geworden«, erklärte Steinhardt im einzigen Interview zu diesem Projekt, und fügte hinzu: »Ich schätze, in meinem Fall hat es außerdem nochmal eine speziellere Bedeutung.«

Neben dem im Juli einer Bauchspeicheldrüsenentzündung erlegenen Sänger sind über ein dutzend namhafte Gäste auf Not In Kansas Anymore zu hören, darunter Jethro Tull-Flötist Ian Anderson, Deep Purple-Gitarrist Steve Morse und die langjährige Toto-Stimme Bobby Kimball.

Im Laufe der nächsten Zeit sollen vier Videos zu den Songs des Albums entstehen. Neben neun neuen Nummern nahm der bis zum Schluss langhaarige wie vollbärtige Musiker den Kansas-Hit ›Dust In The Wind‹ (von Point Of Know Return, 1977) in einer Orchester-Version neu auf.


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