Whitesnake

The Rock Album

Rhino
VÖ: 2020

Alte Schlangen in neuer Haut

Mit der Aufbereitung seines künstlerischen Schaffens ist David Coverdale schon seit Jahren beschäftigt. Nach einigen sehr hochwertigen Box-Sets legt der Whitesnake-Boss nun das erste von drei geplanten Sammelwerken vor: Auf The Rock Album präsentiert der 68-Jährige neu abgemischte Versionen seiner härteren Seite, die sich auf die Zeit zwischen Slide It In (1984) und Forevermore (2011) konzentriert.

Man staunt, dass gleich vier Stücke vom eher ruhigen 1997er Album Restless Heart enthalten sind, die allerdings eine kräftige Politur erhalten haben: Neben dem aktuellen Whitesnake-Gitarristen Joel Hoekstra hat auch Sons Of Apollo-Keyboarder Derek Sherinian zusätzliche Parts beigesteuert und Nummern wie ›Crying‹ oder den einstigen Bonustrack ›Can’t Stop Now‹ spürbar aufgepeppt.

Mit ›She Give Me‹ von seinem Solo-Album Into The Light (2000) und dem bis dato unveröffentlichten Flesh & Blood-Überbleibsel ›Always The Same‹ hat Coverdale weitere Überraschungen parat, was The Rock Album mit seinen vom ihm höchstpersönlich verfassten Kommentaren im Booklet von einer beliebig zusammengeschusterten Best-of abhebt.

Keine Wertung

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