Junkyard Drive

Electric Love

Target
VÖ: 2022

Partyspaß ohne Nachhaltigkeit

Auch wenn Junkyard Drive seit ihrem Debüt eine gewisse Reife erlangt haben: Electric Love, die zweite Platte der Dänen, bleibt verspielter, partytauglicher Hardrock in Rufweite ihrer Landsleute D-A-D, wobei sie mit ihrem polierten Drumsound gut ins Vorprogramm von Shinedown und Buckcherry passen würden.

Damit das Ganze auf Albumlänge abwechslungsreich bleibt, greift die Band tief in die Klischeekiste. In ›Mr. Rock N’ Roll‹ zelebriert sie Bluesrock, ›Let Me Love You‹ arbeitet mit Claps und Cowbells, ›The Wonderland Of Temptations‹ ist, man erwartet es bereits, eine pianogetriebene Powerballade. Phrasen wie ›Tomorrow I’ll Be Gone‹ hat man aber schlicht schon zu oft gehört. Junkyard Drive schaffen ohne große Eigenständigkeit einen gediegenen Soundtrack für ein Parkplatz-BBQ im mittleren Westen. Und wie beim BBQ gilt für die Platte: Macht Spaß, ist aber keine nachhaltige Kost.

(5/10)

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