Es soll nicht weniger als eine geschichtsträchtige Veranstaltung werden: Die Filmreihe mit dem Arbeitstitel The Beatles — A Four-Film Cinematic Event sei nicht weniger als der erste » Moment der Kinogeschichte, in der ein Serienmarathon möglich ist«, so Tom Rothman, der Chef der ausführenden Produktionsfirma Sony Motion Pictures.
Das ambitionierte Projekt ist ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Unterfangen: Erstmals haben Paul McCartney, Ringo Starr sowie die Angehörigen der verstorbenen John Lennon und George Harrison gemeinsam mit Apple Corps Ltd. einem Filmemacher alle nötigen Rechte eingeräumt, um einen biografischen Spielfilm umzusetzen.
Bereits bekannt sind die Hauptdarsteller der Streifen: John Lennon wird von Harris Dickinson verkörpert, Paul McCartney von Paul Mescal, George Harrison von Joseph Quinn und Ringo Starr von Barry Keoghan.
Alle vier sind bereits erfahrene Schauspieler. Dickinson spielte unter anderem an der Seite von Nicole Kidman in Babygirl (2024), Mescal wurde für seine Darstellung in Aftersun (2023) für den Oscar nominiert, Quinn spielte in der erfolgreichen Netflix-Serie Stranger Things den Eddie Munson und Keoghan war im Kriegsdrama Dunkirk (2017) von Christopher Nolan zu sehen.
Auch Regisseur Sam Mendes ist bereits ein etablierter Filmemacher: Für sein Film-Debüt American Beauty (1999) bekam er einen Oscar für die beste Regie; für sein Weltkriegs-Drama 1917 (2019) konnte er drei weitere Nominierungen einheimsen.
»Es musste einen Weg geben, diese epische Geschichte einer neuen Generation zu erzählen«, erklärt Mendes über das ausgewöhnliche Format von The Beatles — A Four-Film Cinematic Event. »Ich kann versichern, dass es noch viel zu entdecken gibt. Meiner Meinung nach haben wir einen Weg gefunden, das zu tun.«
Jeder der vier Filme wird sich mit dem Leben einer der vier Bandmitglieder beschäftigen. »Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte, aber zusammen sind sie legendär«, so die offizielle Zusammenfassung der Filme. Die Dreharbeiten sollen ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen.
Im April 2028 sollen die Streifen dann ins Kino kommen. Geplant ist, dass sie im genannten Monat im Wochentakt gezeigt werden sollen. Ursprünglich hatte die Produktion von einer Veröffentlichung im Jahr 2027 gesprochen.