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Gluecifer
Steamhammer
VÖ: 2026
Sieben Jahre nach ihrer Bühnenrückkehr krönen die norwegischen Rock’n’Roller ihr Comeback mit einem neuen Album: Same Drug New High ist ihre erste neue Platte seit Automatic Thrill (2005). Noch immer haben sie MC5, AC/DC und Motörhead im gut gefüllten Tank.
Kingdom Come
Bad Reputation
VÖ: 2026
Gerade die ersten beiden Alben von Kingdom Come sind und bleiben herausragende Exponate des Hardrock der späten Achtziger. Als 1991 das dritte Album Hands Of Time anstand, war Sänger Lenny Wolf seine Band abhandengekommen.
Induction
RPM Perception
VÖ: 2026
Es ist leicht und unklug, neue Strömungen in der Gitarrenmusik mit Verweis auf Genre-Traditionen zu verteufeln. Problematisch wird es, wenn Trends entweder grundlegende Werte der Szene berühren oder sie bis zur Unhörbarkeit totgeritten werden. Induction machen sich beidem schuldig.
Bruce Springsteen
Sony
VÖ: 2025
Sein 1982 erschienenes Lo-Fi-Album "Nebraska" ist bis heute Gegenstand unzähliger Rock’n’Roll-Mythen, die wohl vor allem auf der Tatsache beruhen, dass Springsteen für dessen Nachfolger "Born In The USA" ein poliertes und radiofreundliches Klangbild wählte.
Francis Rossi
EAR Music
VÖ: 2026
Francis Rossis neues Album ist versehentlich entstanden, womit der Titel dieser ersten Solo-Anstrengung in sieben Jahren geklärt wäre. Was als spontane Jam-Session mit Gitarrist Hiran Ilangantilike und Musiker und Produzent Andy Brook begann, endete in einer 14 Song starken Platte
Megadeth
BLKIIBLK
VÖ: 2026
Leisetreterei war noch nie das Metier von Dave Mustaine — und dieses 17. Studio-Album von Megadeth wäre der denkbar schlechteste Zeitpunkt, plötzlich damit anzufangen. Schenkt man seiner (leider) durchaus plausiblen Ankündigung Glauben, wird es die letzte Platte dieser so einflussreichen Speed- und Thrash-Metal-Band bleiben.
Thin Lizzy
Universal
VÖ: 2025
Bald 14 Jahre ist es her, dass Night Life und Fighting in ersten und vergleichsweise einfachen Deluxe-Editionen zugänglich gemacht wurden Längst sind diese Editionen vergriffen — der neue Mehrwert stiftende Standard solcher Veröffentlichung ist mittlerweile eine hochwertige Schuber-Aufmachung. Und: mindestens ein neuer Mix, der die Album-Originale neu erlebbar macht.
Aerosmith, Yungblud
Universal
VÖ: 2025
Vier Alben und eine EP hat der 28-jährige Dominic Richard Harrison als Yungblud seit 2018 veröffentlicht und sich damit auch in den deutschen Musik-Charts in immer höhere Regionen emporgearbeitet. Auch Aerosmith geben nun Schützenhilfe mit dieser gemeinschaftlichen EP.
The Protomen
Sound Machine
VÖ: 2026
Ein maskiertes Kollektiv mit Pseudonymen, das opulente Rockmusik macht — anhand dieser Beschreibung könnte man zum Schluss kommen, dass es sich bei The Protomen um Ghost-Epigonen handelt. Weit gefehlt.
Finger Eleven
Better Noise
VÖ: 2025
Zehn Jahre nach dem letzten Album der Kanadier sind die Erwartungen an ihr siebtes Album hoch. Denn Finger Eleven gehören zu den Geheimtipps aus der Nu-/Modern-Metal-Hochzeit der Nuller-Jahre, weil sie immer überrascht haben.
Yes
Universal
VÖ: 2026
Ihr 19. Album "Magnification" entstand 2001 erstmals ohne festen Keyboarder, dafür kooperierten Yes mit einem vielköpfigen Orchester, dass auch auf der folgenden Tour mit von der Partie war. Eine gute Gelegenheit, die sinfonische Dichte ihres Sounds noch deutlicher zu betonen, doch die Rechnung ging nicht durchweg auf.
Ten Years After
Chrysalis
VÖ: 2025
Ihrer Karriere hat der Auftritt beim Woodstock Festival im August 1969 zu einer nicht für möglich gehaltenen Popularität verholfen, das rund einen Monat danach erschienene dritte Studio-Album Ssssh konnte davon jedoch nicht sonderlich profitieren.
Spidergawd
VÖ: 2025
Man kann sich nur verwundert die Augen reiben, dass diese fünf Musiker aus Trondheim noch immer ein Nischendasein fristen. Vor zwölf Jahren ins Leben gerufen, haben es sich Spidergawd zur Aufgabe gemacht, den Ursprüngen von Classic- und Heavy-Rock nachzuspüren und ihre eigene, zeitgemäße Variante davon zu formen.
Danko Jones
RPM Perception
VÖ: 2025
Danko Jones verkörpern die Quintessenz des Rock’n’Roll: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Groove, Attitüde — Feierabend. Mit jedem neuen Album stellt man einmal mehr verwundert fest, dass das kanadische Trio um den namengebenden Frontmann aus einfachen Zutaten fortlaufend mitreißende Songs zu schaffen vermag.
Whitesnake
Frontiers
VÖ: 2019
Kein Album von Whitesnake hat nach "1987" mehr gefesselt und mehr Laune gemacht als dieses. Was nicht automatisch bedeutet, dass "Flesh & Blood" den großen Band-Klassikern in die Augen schauen könnte — aber das muss es auch gar nicht.
Vernon Reid
Provogue
VÖ: 2025
Das Cover lässt es erahnen: Im ersten richtigen Solo-Album von Living Colour-Gitarrist Vernon Reid steckt jede Menge Jazz-Fusion, was ›Door Of No Return‹ und ›Freedom Jazz Dance‹ direkt bestätigen.
Laura Cox
EAR Music
VÖ: 2025
Ihr viertes Album dürfte die Französin mit dem englischen Vater an der Spitze der singenden Gitarristinnen in Europa etablieren. Das deutete sich schon auf dem Vorgänger "Head Above Water" (2023) an, denn auch dort war der bluesige Riff-Rock der ersten beiden Scheiben seltener zu hören. Nun sind Erfahrung und Routine weiter gewachsen.
Umphrey's McGee
Nothing Too Fancy
VÖ: 2025
Seit ihrer Betriebsaufnahme im Jahr 1997 haben Umphrey’s McGee eine sehr eigene Form des Jam- und Progressive-Rock ausgebildet, die sie zu einem Schwergewicht der amerikanischen Live-Szene hat reifen lassen, das jeden vermeintlichen Stil-Widerspruch in seiner Musik auflöst. "Blueprints" ist in vielerlei Hinsicht so etwas wie die Antithese zu "Asking For A Friend" (2022).
Cheap Trick
BMG
VÖ: 2025
Cheap Trick waren noch nie eine Band wie jede andere. Auch ihr Alterungsprozess unterscheidet sich von so ziemlich allem in der Rock-Musik Geläufigen: Es gibt ihn nämlich nicht. Zumindest nicht in dem Maße, wie man es von einer Band erwarten würde, die vor 52 Jahren den Betrieb aufgenommen hat.
Wings Of Steel
Wings Of Steel
VÖ: 2025
Nach ihrem famosen Einstand vor zwei Jahren stellen die in Los Angeles gegründeten Wings Of Steel mit ihrem zweiten Album unter Beweis, dass sie den klassischen Metal von Bands wie den frühen Queensrÿche oder Fifth Angel nicht nur zitieren, sondern ihn als Vertreter der jüngeren Generation mit hörbarem Selbstbewusstsein neu interpretieren.
Spock's Beard
Madfish
VÖ: 2025
Seit gut dreißig Jahren gelten die von den Brüdern Neal und Alan Morse gegründeten Spock’s Beard als Paradebeispiel des gehaltvollen Neo-Prog, 2002 gelang ihnen in "Snow" ein echtes Referenzwerk. Danach verließ Neal Morse die Band, und die hinkte seither immer ein wenig ihrer Form hinterher, ohne je wirklich zu enttäuschen.

DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 111 (02/2026).