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Queen
EMI
VÖ: 2026
Zum 52. Geburtstag wurde "Queen II" neu gemischt und gemastert, was dieses vor Fantasie und Melodien sprühende Frühwerk so richtig glänzen lässt. Mit dem zweiten Album kanalisierte die Band ihre kreative Lust in abgeklärtere und — im Gegensatz zu späteren Platten — härtere Songs.
Nazareth
Cherry Red
VÖ: 2026
Nach ihrer härtesten (und für viele besten) Platte "Hair Of The Dog" suchten Nazareth nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten außerhalb des Heavy-Rock-Kontextes. Zwei unverzichtbare und zwei eher durchwachsene Platten innerhalb von nur vier Jahren sind das Ergebnis dieser problematischen Band-Phase.
Lex Legion
MNRK
VÖ: 2026
Wenn vier Fünftel der klassischen King Diamond-Besetzung der späten Achtziger wieder gemeinsame Sache machen, sind die Erwartungen nicht gerade klein. Lex Legion legen ein Debütalbum vor, das kaum nach kalkuliertem Allstar-Projekt, aber nach ureigener Identität klingt.
UFO
Chrysalis
VÖ: 2026
Unter der Regie des früheren Beatles-Produzenten George Martin und ohne ihr blondes Aushängeschild Michael Schenker versuchten sich UFO Anfang der achtziger Jahre neu zu erfinden. Auf "No Place To Run" (1980) gelingt das noch nicht — wohl aber auf "The Wild, The Willing And The Innocent".
Yes
InsideOut
VÖ: 2026
Im Spätherbst ihrer Karriere mit jahrzehntelang endlos wechselnden Besetzungen zeigen sich die britischen Prog-Urväter erstaunlich stabil. Nach den durchwachsenen Werken "The Quest" (2021) und "Mirror To The Sky" (2023) ist "Aurora" nun schon das dritte Album in Folge mit einem beständigen Line-up.
Motörhead
BMG
VÖ: 2026
Der Start in die 2000er fällt holprig aus für Motörhead. Die Entscheidung, mit Cameron Webb einen erfahrenen Produzenten ins Boot zu holen erweist sich daher als goldrichtig. Der frische Wind, den diese Kooperation mit sich bringt, schiebt "Inferno" (2004) spürbar an und belebt auch das ursprünglich 2006 veröffentlichte "Kiss Of Death".
Kenny Wayne Shepherd
Thirty Tigers
VÖ: 2026
Kenny Wayne Shepherd hat den 30. Jahrestag seines Debüterfolgs "Ledbetter Heights" zum Anlass genommen, dieses stilbildende Album noch einmal neu aufzunehmen. Von damals mit dabei: Chris „Whipper“ Layton am Schlagzeug und natürlich die Musik.
Jayler
Silver Lining
VÖ: 2026
Jayler erleben einen Hype, der ähnlich polarisiert wie einst bei Greta Van Fleet. Die vier jungen Briten spielen klassischen Retro-Rock mit schneidigen Riffs und Blueswurzeln. Jedoch hat Frontmann James Bartholomew nicht nur eine sehr markante, großartige Stimme, er ähnelt Robert Plant auch optisch und habituell sehr.
Savatage
EAR Music
VÖ: 2026
Wer die Comeback-Shows von Savatage im vergangenen Jahr miterlebt hat, wird auch heute noch bei der bloßen Erinnerung in glückselig-verzücktes Glucksen ausbrechen. Nun gibt es eine erste neue Veröffentlichung dieser einmaligen Band aus Florida, die seit den frühen achtziger Jahren die wunderbarsten Metal-Blüten treibt.
Nektar
Cherry Red
VÖ: 2026
Fast kollektiv hat die Prog-Elite gegen Mitte der siebziger Jahre einen Schwenk in Richtung Radioakzeptanz vollzogen. Die in Hamburg ansässigen Nektar waren keine Ausnahme. Nektars insgesamt siebter Streich hat sich den Titel als ihr mutmaßlich schwächstes Album redlich verdient.
The Pretty Reckless
Fearless
VÖ: 2026
Fünf Jahre hat sich die Band um die frühere Schauspielerin Taylor Momsen (Gossip Girl) für ihr fünftes Album Zeit gelassen. In der Zwischenzeit tourte sie unter anderem im Vorprogramm von AC/DC und tankte dabei mächtig Selbstbewusstsein. So hat nun "Dear God" mehr zu bieten als der sperrige Vorgänger "Death By Rock’n’Roll" (2021).
Metallica
Universal
VÖ: 2026
Es geht eine Etappe weiter in der großen Werksaufbereitung von Metallica. Mit jedem einzelnen der bislang erschienenen Box-Sets haben sie bewiesen, dass es durchaus möglich ist, der eigenen Fan-Klientel mit durchdachten, hochwertigen Beigaben und vor allem relevanten Inhalten auf Augenhöhe zu begegnen.
Paul McCartney
Universal
VÖ: 2026
Solange Paul McCartney neue Alben herausbringt, ist die Welt eine schönere. Auch "The Boys From Dungeon Lane" leistet dazu einen Beitrag — obgleich es als sentimentales und sehr persönliches Spätwerk etwas mehr grundsätzliche Zuneigung zum Künstler verlangt als die meisten seiner nach dem Jahrtausendwechsel veröffentlichten Platten.
Cream
Universal
VÖ: 2026
Nach dem psychedelisch-avantgardistischen "Disraeli Gears" (1967) erschien "Wheels Of Fire" noch im selben Jahr als Drittwerk des exzentrischen Briten-Ensembles Cream. Das ungewöhnliche Doppelalbum mit einer Studio- und einer Live-Scheibe war in vielen kleinen Aufnahmeetappen während ihrer Konzertreisen entstanden.
Long Distance Calling
EAR Music
VÖ: 2026
Schon das Intro ›Mare‹ macht deutlich: Long Distance Calling gehen auf ihrem neuen Album "The Phantom Void" düsterer zu Werke als üblich. Dennoch ent- und verwickelt die Münsteraner Post-Rock-Größe erneut meisterhaft Melodien in harte Riffs.
Heaven & Hell
BMG
VÖ: 2026
Gut 17 Jahre nach "Dehumanizer" fand die "Mob Rules"-Besetzung von Black Sabbath noch einmal für ein Album zusammen. Diese Box bündelt das gesamte Schaffen von Heaven & Hell in Ton und Bild: Neben den Alben ("The Devil You Know" mit drei Bonus-Tracks) liegt dieser Box eine Blu-ray der beiden Konzertdokumente bei.
Deep Purple
EAR Music
VÖ: 2026
Chapeau! Obwohl das Durchschnittsalter ihrer langjährigen Mitglieder rund achtzig Jahre beträgt, sind Deep Purple weiterhin in der Lage, wertvolle neue Musik anzubieten — und mit dieser zu überraschen. "Splat!" ist ihr insgesamt 24. Studio-Album und das zweite mit dem 2022 für Steve Morse nachgerückten Gitarristen Simon McBride.
Crimson Glory
Bravewords
VÖ: 2026
Lässt sich Magie reproduzieren? Kann man einen Mythos erneuern? Crimson Glory versuchen das Unmögliche und kehren mit "Chasing The Hydra" zurück — ihrem ersten Album seit dem ambitioniert gescheiterten "Astronomica" (1999).
Crown Lands
InsideOut
VÖ: 2026
Das dritte Album der Kanadier ist mit Spannung erwartet worden. Auch wegen der Frage, ob es Kevin Comeau und Cody Bowles gelingen würde, sich den Rush-Spätsiebziger-Sound stärker zu eigen zu machen, den sie auf "Fearless" so genussvoll pflegten.
Robin Trower
Chrysalis
VÖ: 2026
Dass "Live!" nicht zu den wichtigsten Konzertdokumenten seiner Zeit zählt, hat zwei gewichtige Gründe. Zum einen wurde darauf verzichtet, die komplette Show auf einem Doppelalbum unterzubringen. Zudem wurden sämtliche Ansagen entfernt und die Song-Reihenfolge umgestaltet. Ein Frevel, der nun korrigiert ist.
John Corabi
Frontiers
VÖ: 2026
John Corabi ist der wackere Wandergeselle des Rock’n’Roll schlechthin, im Laufe seiner Karriere bereicherte er schon zahlreiche Projekte mit seinen großartigen Vocals. Sein lange erwartetes Solo-Debüt "New Day" steht deutlich in der Tradition von Bands, mit denen Corabi aufgewachsen ist.

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