Mitte der Siebziger versuchen Slade mit einem Spielfilm in den USA Fuß zu fassen. In diesem erzählen sie die komplett unglamouröse Geschichte der aufstrebenden Band Flame — statt des erhofften Erfolgs folgt ein langer, tiefer Fall.
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Ihre symphonische Interpretation des Progressive Rock brachte Triumvirat in den Siebzigern den Ruf ein, das deutsche Pendant zu Emerson, Lake & Palmer zu sein. "Spartacus" ist ein imposantes Konzept-Werk.
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Paradise Lost
Icon (1993)
In den frühen Neunzigern hatten die im englischen Halifax gegründeten Paradise Lost den kreativen Lauf ihres Lebens. "Icon" verbindet die grollige Frühphase der Band um Frontmann Nick Holmes mit dem kunstvoll-filigranen "Draconian Times" — und hat einiges von einer originären, stark verlangsamten Mischung aus Metallica und den Sisters Of Mercy.
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Angeleitet von Produzent Ron Nevison gelang UFO 1977 mit Lights Out ihr wohl elegantestes Album. Ein Jahr später gingen die britischen Hardrocker auf Obsession mit vereinten Kräften noch ein Stückchen weiter.
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1993 stehen bei Savatage die Zeichen auf Umbruch: Die Florida-Metaller veröffentlichen mit "Edge Of Thorns" ihr erstes Album mit einem neuen Sänger — und müssen kurz darauf den Tod ihres Meistergitarristen Criss Oliva verkraften.
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Michael Schenker Group
MSG (1981)
Im großen Buch der Rockgeschichte hat Saitenzauberer Michael Schenker gleich mehrere Kapitel mitgeschrieben. Mit den Scorpions genauso wie mit UFO — aber auch als Kapitän seiner Michael Schenker Group, die der Welt zwei der edelsten Hardrock-Werke der jungen Achtziger schenkte.
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Erst der dritte Rocky-Film brachte ihren Songs größte Bekanntheit — dabei gestalteten Survivor an der Seite von Foreigner und Journey bereits in den Siebzigern das Genre des Melodic-Rock formgebend aus. Eine ihrer übersehenen Perlen ist "Caught In The Game" (1983).
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Heart seien wie Led Zeppelin mit Brüsten, analysierte Pat Benatar einst mit einem Augenzwinkern. Tatsächlich sorgt die Band um Ann und Nancy Wilson in den Siebzigern mit schweren Riffs und am Folkrock orientierten Texturen für Furore.
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Seit den frühen Siebzigern wechselt Rick Springfield zwischen der Schauspielerei und dem Musiker-Dasein. 2012 ließ er "Songs For The End Of The World" entstehen: Eine infektiöse Fusion von Power-Pop mit modernem Mainstream-Rock.
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Als der radikale Rock zu seinem Siegeszug in der populären Musik ansetzte, suchte Miles Davis nach neuen Ausdrucksformen für seinen Jazz. Gefunden hat er sie unter anderem im Schaffen von Jimi Hendrix und Sly Stone.
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Drei Jahre nach der Implosion der Originalbesetzung von Bad Company stellen Mick Ralphs und Simon Kirke eine neue Gruppe auf die Beine. Mit neuem Sänger entstehen einige der stärksten Mainstream-Rock-Alben der Achtziger.
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Längst haben Magnum ein ganz eigenes Bild des europäischen Pomp-Rock geprägt, das sie seit den frühen Achtzigern verkörpern. Der starke Prog- und überdeutliche Queen-Anstrich ihres Frühwerks verblüfft und erfreut gleichermaßen.
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Unter dem Namen Sack Trick vertonten Musiker von Bruce Dickinsons einstiger Solo-Band seltsame Konzeptgeschichten. Etwa die von vier Pinguinen, die ihre eisige Heimat verlassen — und zu Weltraumforschern werden.
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Hillow Hammet
Hammer (1969)
In den ausgehenden sechziger Jahren vermengen die kurzlebigen Hillow Hammet urwüchsigen Rock mit Soul und heißem Funk. "Hammer" ist ein energetisches Album des frühen amerikanischen Hardrock.
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Motorpsycho
The Tower (2017)
In den über drei Dekaden ihres Bestehens sind Motorpsycho zu der wohl spannendsten psychedelischen Prog-, Jam-und Heavy-Rock-Formation unserer Zeit herangereift. Wie befreit spielen die Norweger in neuer Besetzung auf "The Tower".
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Obwohl sie über familiäre Kontakte zu AC/DC verfügten, haben sich die Briten um Gitarrist Stevie Young nie etablieren können. "In-Flight Movie" verbindet den typischen Riff-Rock der Young-Gilde mit Melodie, Punk-Groll und zarten Metal-Anleihen.
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Leidende Seelen haben der Musikgeschichte manches große Werk beschert. So auch "Layla And Other Assorted Love Songs", das für lange Zeit das letzte blues- und eindeutig rockbetonte Meisterwerk von Eric Clapton bleiben sollte.
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Mitte der Neunziger hatte der klassische Heavy Metal keinen allzu leichten Stand. Gespielt wurde er freilich dennoch — und nicht selten richtig gut. Etwa von Tad Morose, die, wie die erheblich populäreren (Morgana) Lefay, aus dem schwedischen Provinzstädtchen Bollnäs stammen.
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Die Enzyklopädie der Rockmusik gönnt ihnen bloß eine Fußnote im Eintrag zu AC/DC. Dabei halten Nantucket eine Sonderstellung im opulenten US-Rock der siebziger Jahre.
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Böse Zungen behaupten, AC/DC hätten sich nach diesem Album kein Stück mehr weiterentwickelt. Keine andere ihrer Platten stellt die die Hitze der Performance stärker in den Vordergund als "Let There Be Rock".
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Eine Band für die Masse waren Psychotic Waltz mit ihrer fordernden Interpretation des Progressive Metal nie. Nach 25 Jahren Kreativpause versetzten die Kalifornier ihre Anhängerschaft mit "The God-Shaped Void" erneut in Verzückung.
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DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 101 (04/2024).