Schon länger bekannt ist, dass die beiden gemeinsam an Songs schreiben. Ihre erste Veröffentlichung zeigt, dass sie sich zumindest musikalisch nicht an ihren Vätern orientieren: ›Body Down‹, das bereits vor rund einem Monat digital erschien, steht eher in der Tradition von US-Singer/Songwritern der sechziger und frühen siebziger Jahren. Laut den beiden Protagonisten stammt daher auch die Idee, das gemeinsame Projekt nach ihren Nachnamen zu benennen.
»Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass Leute uns vorwerfen könnten, mit unseren Namen nur Aufmerksamkeit aus der Berühmtheit unserer Väter zu ziehen«, erklärt Nick Simmons, Filius von Kiss-Bassist Gene. »Als wir über einen Namen gesprochen haben, wollten wir es einfach nur Bands gleichtun, die wir mögen: Crosby, Stills & Nash, Hall & Oates oder Simon & Garfunkel. Das hat einfach Sinn ergeben, vor allem mit unserer musikalischen Ausrichtung. Und dann meckerten Leute plötzlich darüber, dass wir die Verbindung zu Kiss ausschlachten würden. Daran haben wir vorher gar nicht gedacht.«
Bei einem Song soll es indes nicht bleiben: Gemeinsam mit Produzent Rob Cavallo entsteht aktuell ein gemeinsames Album. »Interessant fand ich es zuerst deshalb, weil es überhaupt nicht nach Kiss klingt. Ihre Musik hat eine ganz eigene, sehr tiefgehende Atmosphäre«, so der Studiomann, der in der Vergangenheit unter anderem mit Green Day (American Idiot, 2004) und Meat Loaf (Hang Cool Teddy Bear, 2010) arbeitete.
Wann der Einstand erscheinen soll und welchen Namen er tragen wird, verrieten Stanley und Simmons noch nicht.







