Steven Wilson geht vom Weitblick in die Detailbetrachtung: Während er auf seinem letzten Werk The Overview die Tiefen, Weiten und die Einsamkeit des Weltraum erforschte, wird auf Requiem For A Village ein fiktives britisches Dorf zum inhaltlichen Gegenstand. Seine Vision: Eine Welt, die völlig losgelöst von der Moderne ist.
Um diese Atmosphäre zu erreichen, ließ der notorisch innovative Brite das Material seines neunten Solowerkes auf besondere Art und Weise entstehen. »Ich wollte zu einer Art von Musik zurückkehren, bei der man die metaphorischen Fingerabdrücke hören kann. Es ging darum, die menschliche Note und die Unvollkommenheiten in der Musik zu betonen – Dinge, die sich nicht mit Software erzeugen lassen. Zum Beispiel die ausschließliche Verwendung analoger Synthesizer mit all ihrer Unberechenbarkeit oder Instrumente, die nicht perfekt gestimmt sind.«
Außerdem forderte sich der Tausendsassa selbst heraus. »Ich griff zur Geige oder Oboe und versuchte mich am Schlagzeug — ich spielte Instrumente, die ich eigentlich gar nicht beherrsche. Dabei entlockte ich ihnen aber Klänge, die mich auf unerwartete Weise inspirierten. Ich wollte mich der Musik mit einer gewissen Unbefangenheit nähern und sehen, wohin sie mich führt. Und der Weg führte mich ins Dorf.«
Einen ersten Eindruck des Ergebnisses dieser musikalischen Entdeckungsreise liefert der Titelsong, der nun als Single veröffentlicht wurde. Requiem For A Village erscheint am 6. November als CD, Blu-Ray, Doppel-LP und als Boxset.
Die Titelliste von Requiem For A Village:
01. Swirl In A Lark’s Eye
02. Requiem For A Village
03. The Same River Twice
04. Now Departing
05. Hiraeth
06. On Chapel Slope
07. Murmuration
08. Curcus Fingerprint
09. A Basket Of Bees
10. Great Green Map
11. Wheel
12. The Old God Is Buried
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