Warren Haynes
Mascot
VÖ: 2011
Ob mit der Allman Brothers Band oder The Dead, als Gastmusiker befreundeter Kollegen oder mit seiner Combo Gov’t Mule: Auslastung kennt Warren Haynes nicht. Der ausdrucksstarke Gitarrist und charismatische Sänger kann gar nicht anders, als ständig irgendwo und mit irgendwem Musik zu machen.
Black Country Communion
Mascot
VÖ: 2011
Die erste Euphorie nach dem fantastischen Debüt hat sich gelegt. Nun hat die Supergroup die knifflige Aufgabe, ihren Status verteidigen und hochgesteckte Erwartungen erfüllen zu müssen.
Uriah Heep
Frontiers
VÖ: 2011
Wo Uriah Heep draufsteht, ist Uriah Heep drin: Phil Lanzon wäre nach wie vor einer der besten Werbeträger für Hammondorgeln und ihre denkbar sinnlichste Spielweise, sowohl als Grundfarbe als auch im Solo. Mick Box pflegt weiterhin die Grundhaltung: Gitarrensolo? Was ist das?
Spock's Beard
Music Theories
VÖ: 2010
Vier Jahre musste die fanatische Anhängerschar der Neo-Proggies auf neues Futter warten. Die haben sich auf dem vierten Album nach dem Ausstieg ihres kreativen Kopfes Neal Morse wieder auf alte Stärken besonnen und die Einflüsse moderner Rockmusik amerikanischer Prägung auf ein Mindestmaß reduziert.
JJ Grey, Mofro
VÖ: 2010
Jede einzelne der inzwischen fünf LPs von JJ Grey ist ein wertvolles Geschenk. Konsequent hat er sich seit der Veröffentlichung seines Debüts 2001 seinen ganz persönlichen musikalischen Weg durch die Sumpflandschaften seiner Heimat Jacksonville in Florida geschlagen und dabei die Kunst des Erzählens gelernt.
Vince Neil
Frontiers
VÖ: 2010
Ein begeisterter Songschreiber ist Vince Neil nie gewesen. Sein kreativer Beitrag auf den Studiowerken von Mötley Crüe hielt sich stets in Grenzen, und die letzte Solo-LP Carved In Stone datiert auf das Jahr 1995.
Aynsley Lister
VÖ: 2010
So weit wie auf seinem letzten Studioalbum Equilibrium hat Aynsley Lister das Neben- und Ineinander von fetzigem Blues- und radiotauglichem Mainstream-Rock noch nie vorangetrieben. Aber erst im Konzert gelingt ihm die Verzahnung so nahtlos und natürlich, dass sich Puristen beider Genre-Lager gleichermaßen gut unterhalten fühlen.
H.E.A.T
EAR Music
VÖ: 2010
Ihr zwischen Danger Danger, Europe und Giant angesiedeltes Debüt machte H.E.A.T zu einem der heißesten Newcomer 2008. Ihr Zweitwerk präsentiert die jungen Schweden etwas verändert.
The Gaslight Anthem
One Side Dummy
VÖ: 2010
Der kurzgeschorene Vierer aus New Jersey hat nie einen Hehl aus seiner Verehrung für den Boss gemacht. Laut Vokalist Brian Fallon wollten The Gaslight Anthem die junge Generation für den Sound und die markigen Texte von Bruce Springsteen & Co. begeistern.
Enforcer
Earache
VÖ: 2010
Vergangenes zu zitieren, liegt wieder mal im Trend. Unendlich viele Formationen lehnen derzeit ihr eigenes Werk an Großtaten der frühen achtziger Jahre an. Einer der anspruchsvollsten Vertreter dieser Gattung ist der Schweden-Fünfer Enforcer.
Erja Lyytinen
RUF
VÖ: 2010
Ihre Dreistigkeit ist dieser talentierten Finnin hoch anzurechnen. Ohne jegliche Berührungsängste entfernt sie sich auf ihrem neuen Album immer weiter vom Blues, obwohl sie in erster Linie bei Bluesliebhabern bekannt ist und von ihnen geschätzt wird.
Glyder
Steamhammer
VÖ: 2010
Im Gegensatz zur wechselhaften politischen Geschichte ihres Heimatlandes ist der bisherige Karriereverlauf der Nordiren Glyder ein konstanter. Stückchen für Stückchen geht es aufwärts!
FM
AOR Heaven
VÖ: 2010
Auch wenn sie mal von besserer Qualität waren (Indiscreet), mal von schwächerer (Aphrodisiac), blieben die Alben der britischen Melodic-Rocker vor allem eins: nett, aber austauschbar. Vor diesem Hintergrund war von einem Comeback nach fast zwanzigjähriger Studio-Abstinenz nichts Bahnbrechendes zu erwarten.
John Butler Trio
Warner
VÖ: 2010
Der australische Gitarrengigant begann als Straßenmusiker — wohl deshalb wirkt seine Musik direkter als andere. Sein Klampfenspiel ist stets rhythmisch, der Gesang melancholisch: Beides erinnert an seinen Aussie-Kollegen Xavier Rudd.
Asia
Frontiers
VÖ: 2010
John Wetton und Geoff Downes sind schwer beschäftigt dieser Tage. Nach einer weiteren Scheibe ihres Projektes Icon im letzten Jahr ist nun wieder ihr lukrativeres Betätigungsfeld Asia an der Reihe. Die musikalischen Grenzen verlaufen inzwischen fließend.
Year Long Disaster
Warner
VÖ: 2010
Der Bass pumpt ein paar energische Töne, dann setzt eine marschierende Snare-Drum ein, worauf als Krönung diese unverkennbaren Gitarren-Licks aus dem Arsenal von Rockgott Jimmy Page persönlich folgen. So beginnt das zweite Album von Year Long Disaster.
Tesla
Frontiers
VÖ: 2010
Nachdem das Quintett in den letzten Jahren ungewohnt oft in den Clubs der Alten Welt aufgetaucht ist, haben Tesla nun sogar ein Konzertdokument auf CD gepresst, das bei diversen Gigs in Europa aufgenommen wurde. Es bietet einen gelungenen Querschnitt durch alle Studiowerke.
Crazy Lixx
Frontiers
VÖ: 2010
An der Seite von Crashdïets fabulösem Rest In Sleaze und dem selbstbetitelten Comeback von Hardcore Superstar sorgten Crazy Lixx mit ihrem Debüt von 2007 für die bis heute größte Attraktion der neuen schwedischen Sleaze- und Glam-Szene.
Armored Saint
Metal Blade
VÖ: 2010
Schon die Riffgranate ›Loose Cannon‹ macht mit ihrem ansteckenden Refrain klar, dass das Quintett aus L.A. in zehn Jahren Plattenpause keine Patina angesetzt hat. Armored Saint stehen auch 2010 für völlig eigenständigen Power Metal jenseits aller Klischees.
Bernard Allison
Jazzhaus
VÖ: 2009
Album Nummer 13 von Bernard Allison gehört zweifellos zu seinen feinsten Werken, nicht zuletzt, weil jedes Mitglied seiner Band eine durch und durch inspirierte Leistung zeigt.
Airbourne
Roadrunner
VÖ: 2010
Die australische Rock’n’Roll-Szene hat Nachwuchsprobleme. Kaum eine der jungen Kapellen von Down Under schaffte in den letzten Jahren den Sprung auf andere Kontinente. Zu den Ausnahmen gehören die luftgetragenen Vier, die schon mit ihrem Debüt Runnin’ Wild von 2007 bei uns Fuß fassen konnten.

DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 101 (04/2024).