Alles begann mit einer täglichen Routine: Scott Holiday nahm sich vor, jeden Tag im Studio an einer musikalischen Idee zu arbeiten. Dass sich daraus ein Solo-Album entwickeln würde, war zu Beginn nicht geplant — erst als der Gitarrist die gemeinsame Atmosphäre seiner Einfälle bemerkte, wuchs die Idee. Auch durch die Hilfe seines Bandkollegen Michael Miley: Dem Schlagzeuger schickte er die Ideen mit der Bitte, ihnen ein rhythmisches Fundament zu geben.
Aus diesen Skizzen entwickelte der Gitarrist grundlegende Instrumentale, die er wiederum von Keyboarder Jesse Nason verfeinern ließ, der Klänge aus Vintage-Synthesizern hinzufügte. Dass Holiday einigen Nummern außerdem eine Gesangslinie spendierte, lag indes an einem Schicksalsschlag: Nach einem Verkehrsunfall war eine monatelange Genesungszeit nötig, in der er sich kaum bewegen konnte; in seinem Kopf entwickelte er die Lieder weiter.
»Mich überraschte, dass sie sich nicht mehr wie Instrumentalstücke anfühlten«, so der Protagonist in der Retrospektive. »Sie schienen bereit für eine Geschichte zu sein. Als mir das klar wurde, kamen die Worte schnell. Da wusste ich, dass es Zeit war, diese neue Rolle anzunehmen — ich musste derjenige sein, der diese Geschichten erzählt.« Erstmals ist Scott Holiday, der die Rival Sons 2008 mitbegründete, deshalb auch als Sänger zu hören.
Die erste Auskopplung ›Veridream‹ erweist sich als eine schwebende Mischung aus Psychedelic-Rock, Prog und Pop-Versatzstücken — ein vielsagender Vorbote auf Topology, auf dem es um Themen wie Achtsamkeit, Bewusstsein und lebensprägende Muster geht. Veröffentlicht wird die Platte am 25. September über Sacred Tongue Recordings, dem bandeigenen Label der Rival Sons.
Die Titelliste von Topology:
01. Holotropic
02. Panoptic
03. Veridream
04. Autonomatic
05. Constellations
06. Metacognition
07. CRISM
08. Equanimity
09. Love Of Separation
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