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Opeth
Nuclear Blast
VÖ: 2019
»Für uns bedeutet Heavyness nicht einfach tiefer gestimmte Gitarren und geschriener Gesang.« So macht Mikael Åkerfeldt klar, was Opeth im Jahr 2019 nicht sind. Recht hat er. Auch mit In Cauda Venenum darf man seine Band noch in die Sparte Metal einordnen, aber die Härte kommt aus dem komplexen, massiven Gesamtsound, der naturbelassen und nicht künstlich aufgepimpt ist.

In Cauda Venenum

Leprous
VÖ: 2019
Die Depressionen von Sänger Einar Solberg bilden den Faden, den die Band aufnimmt, weiterspinnt und mit Pitfalls kunstvoll zu einem Remedium gegen die Abgründe des menschlichen Geistes verknüpft. Dabei bedienen sich die Alterna-Progger Leprous einer bemerkenswerten Kompositionskunst, die weit über sprödes rockmusikalisches Handwerk hinausreicht.

Pitfalls

Neil Peart ist tot. Der Schlagzeuger der kanadischen Prog-Rock-Legende Rush starb am 7. Januar im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Hirntumors.
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Pattern-Seeking Animals
InsideOut
VÖ: 2019
Spock’s Beard-Sänger Ted Leonard, Bassist Dave Meros, ihr früherer Drummer Jimmy Keegan und Hauskomponist und Produzent John Boegehold haben sich zu dieser Band zusammengetan, die an kreativem Überdruck leidet: Pattern-Seeking Animals gedenken fortan jährlich ein Album aufzunehmen.
Kein Jahr vergeht, in dem nicht mit speziellen Produktveröffentlichungen an ein Jubiläum des epochalen Musikfestivals erinnert wird, das zwischen dem 15. und 18. August 1969 auf den Feldern vor dem Städtchen Bethel im US-Bundesstaat New York Kulturgeschichte schrieb.
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Magna Carta Cartel
Kurz, aber stimmungsvoll
Im Frühherbst 2018 absolvierte das Magna Carta Cartel ihre erste Europa-Tour, die sie für drei Shows auch nach Deutschland führte. Von der immensen Popularität des Namens Ghost kann die Band bislang aber nur bedingt profitieren.
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Yes
Rhino
VÖ: 2017
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Progressive-Urgesteine auf ihrer vergangenen Welttour gleich zwei ihrer am kontroversesten Werke in den Fokus stellten. Yes spielten ihr letztes Album aus den Achtzigern in voller Länge: Drama, entstanden erstmals ohne Sänger Jon Anderson, stieß damals mit seinem New-Wave-Touch und der Gitarren-Betonung auf wenig Gegenliebe.
David Weigel
Hannibal
VÖ: 2018
David Weigel hat lange für die Washington Post (als politischer Korrespondent) und Magazine wie Esquire und Rolling Stone gearbeitet. Er ist bekennender Progrock-Fan, was man in jeder Zeile dieses Buches spürt.
Zum 50. Jubiläum von Yes kommen Jon Anderson, Trevor Rabin und Rick Wakeman für einen Gig nach Deutschland. Er findet am 5. Juni in Mannheim statt.
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Anlässlich des 40. Geburtstags der Platte veröffentlichen Queen ihren Klassiker News Of The World neu – umfangreiches Bonusmaterial inklusive.
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Styx
Universal
VÖ: 2017
Seit dem Ausstieg ihres singenden Keyboarders Dennis DeYoung ist den amerikanischen Pomp- und Prog-Rockern der Hang zu allzu theatralischem Musical-Bombast sukzessive abhanden gekommen. In die progressiv-melodische Richtung kehren Styx nun zurück.
Roger Waters
Sony
VÖ: 2017
Um deutliche Kommentare zu Politik und Weltgeschehen war Roger Waters noch nie verlegen. Immer streitbar, gern belehrend und mit einem Hang zur Selbstgerechtigkeit inszenierte sich der Sänger und Bassist spätestens ab dem Pink Floyd-Opus Animals (1977) als Meckerer und Mahner. In seinem 74. Lebensjahr hat sich daran nichts geändert.
Jethro Tull
BMG
VÖ: 2017
Eins muss man Ian Anderson lassen: Es fällt ihm immer etwas Neues ein, um dem respektablen Jethro Tull-Repertoire einen neuen kreativen Funken einzuhauchen. Die Idee hinter diesem Werk ist in der Theorie bestechend. Man inszeniere die Songs für zwei Violinen, Viola und Cello, füge hie und da noch Flöte und Mandoline hinzu, und schon hört der Fan Vertrautes in einem neuen akustischen Kontext.
Chicago
Rhino
VÖ: 2000
Wer mit dem Namen Chicago vor allem ihre auf Hochglanz polierten Breitwand-Balladen aus den Achtzigern in Verbindung bringt, dürfte staunen, was für eine wagemutige, progressive und in Teilen verblüffend sperrige Band die 1967 gegründeten Amerikaner in ihren Anfangsjahren waren. Auch auf dem zweiten Album Chicago (1970) fusionierte das Septett virtuos Rock, Jazz, Pop, Funk und klassische Musik.
Anlässlich des 50. Jubiläums von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band wird der Album-Klassiker als Remix am 26. Mai als Super Deluxe Edition neu aufgelegt.
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