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King Crimson

Audiophile Aufarbeitung von "Islands"

King Crimson haben ihr viertes Studio-Album überarbeiten lassen. Die neue Version von Islands erscheint im September — eine besondere Premiere findet bereits in diesem Monat in London statt.

TEXT: MAXIMILIAN BLOM |FOTO: Cover

Mit Islands endete 1971 die erste Ära von King Crimson: Kurz nach der Veröffentlichung trennten sich die Wege von Gitarrist Robert Fripp und seinem letzten Mitstreiter aus Gründungstagen, Peter Sinfield; bis zu den Aufnahmen des Nachfolgers Larks' Tongues in Aspic (1973) hatte sich die Besetzung der Progger bis auf den Bandkopf gar gänzlich erneuert. Für den singenden Bassisten Boz Burrell und Schlagzeuger Ian Wallace erwies sich der Wechsel als Glücksfall: Burrell wurde Gründungsmitglied von Bad Company, Wallace verbrachte viele Jahre mit Bob Dylan und Don Henley.

Für die am 25. September erscheinende Neu-Veröffentlichung nahm sich Steven Wilson die Platte zum zweiten Mal nach 2010 vor: Der Frontmann von Porcupine Tree erstellte neue Surround-Mixe in Dolby Atmos, 5.1 DTS-HD MA 24/96 Surround sowie einen 24/96 Hi-Res Stereo-Mix. David Singleton steuerte außerdem einen neue Elemental Mixe in 24/96 Hi-Res Stereo bei. Von ihm stammt außerdem eine neue Mischung der Vinyl-Version, die auf 200-Gramm-Vinyl erscheinen wird.



Die der limitierten CD-Edition beigelegte Blu-Ray enthält außerdem das zum 30. Geburtstag des Albums angefertige Remaster und die kompletten Sessions aus dem September 1971 in 24/96 sowie den im März 1972 entstandenen Mitschnitt Live At Summit Studios in quadrophonischem Sound. Vervollständigt wird das Paket von Fotos und Linernotes von King Crimson-Biograf Sid Smith.

Eine exklusive Premiere erlebt das Album bereits am 18. Juni: Im Polygon Portal im Londoner Stadtteil Soho wird Islands in seiner Spatial Audio-Version vorgeführt, die ebenfalls Steven Wilson verantwortete. Ende des Monats wird auf gleiche Weise außerdem Red (1974) präsentiert; ebenso gibt es dort bereits am kommenden Samstag das gleichermaßen aufbereitete Solo-Debüt von Robert Fripp gezeigt. Exposure erschien ursprünglich 1979.

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