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Chez Kane

Reckless

Frontiers
VÖ: 2026

Die Achtziger mit Zuckerguss

Mit Reckless präsentiert die britische Rockröhre Chez Kane ihr drittes Album, das ihr erneut von Crazy Lixx-Chef Danny Rexon auf den Leib geschrieben wurde. Kreativ mehr involviert als bei den beiden Vorgängerscheiben Chez Kane (2021) und Powerzone (2022), hat die einst im Verbund mit ihren Schwestern bei Kane’d gestartete Waliserin eine noch aufgeblasenere, buntere und mit Zuckerguss überzogene XXL-Version des AOR-/Glam-Stils der Achtziger an den Start gebracht.

Schon der als Einstieg fungierende Titelsong macht keine Gefangenen: Die allgegenwärtigen Chöre hätten selbst Meat Loaf oder Desmond Child in Verlegenheit gebracht, den Refrain wird man schon nach einem Durchlauf nicht mehr los, und selbst das Saxofonsolo passt hier perfekt. Egal ob Chez Kane wie bei ›Personal Rock N’ Roll‹ etwas kantiger rockt, sich bei ›Night Of Passion‹ in poppigere Gefilde begibt oder den flotten ›Love Tornado‹ wehen lässt — die Melodien bleiben hängen. Auch Rexon stellt einmal mehr sein Talent unter Beweis, seine Songs nach altbekannten Hymnen klingen zu lassen, ohne dabei direkte Kopien anzufertigen.

(8/10)

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