Der Nachfolger von Rise (2023) handelt von nichts weniger als »meiner Rehabilitation und davon, wie ich mein Leben verändert habe«, erklärt der 45-jährige Sänger und Gitarrist. Lange haben Alkohol und Rastlosigkeit sein Leben bestimmt, so der Pressetext. Ein düsteres Werk ist Nothing Left Behind deshalb nicht geworden, wie Bryant betont: »Es ist ein eher positives und motivierendes Album geworden. Das war uns wichtig. Die Songs spiegeln einfach meine neue Sichtweise wider.«
Aufgenommen hat der Brite, der bereits mit 18 Jahren zum Profimusiker wurde und die Bühne seither unter anderem mit Buddy Guy, Joe Cocker und Mick Taylor teilte, bei Produzent Martin Meinschäfer im sauerländischen Arnsberg. Als Co-Produzent war Bandgitarrist Marc Raner involviert. »Ich war in einer verletzlichen Phase«, sagt Bryant. »Über Jahre habe ich vieles mit dem Alkohol maskiert. Jetzt, wo ich nüchtern bin, musste ich mich neu finden – und Marc hat mir dabei geholfen, diesen Prozess musikalisch zu begleiten. Wir wollten nicht einfach ein klassisches Bluesrock-Album machen. Es ging uns um Songs, die wir lieben und die funktionieren, unabhängig von Etiketten.«
Die erste Single-Auskopplung trägt den Titel ›Tougher Now‹ und wird von einem Musikvideo illustriert, das offenbar in einer deutschen Kneipe aufgenommen wurde. In weiteren Konzertstätten im deutschsprachigen Raum ist Danny Bryant ab Ende Januar wieder zu sehen: Von ROCKS präsentiert spielt er im ersten Halbjahr 2026 über zwanzig Shows, teilweise von einer Big Band begleitet. Alle bisher angekündigten Konzerte finden sich unten.







