Ende des Jahres soll das neue Studio-Album der irischen Superstars erscheinen. Bereits jetzt legen U2 davon unabhängig eine EP vor, mit der sie hochpolitische Statements zur aktuellen Weltlage abgeben. Der Opener ›American Obituary‹ nimmt das gewaltsame Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE aufs Korn und ist der im Januar erschossenen Renée Good gewidmet. Dazu gibt es coole ›Mysterious Ways‹-Grooves in den Strophen und einen kraftvollen Refrain, in dem Bono verkündet „I love you more, than hate loves war“. Es folgen das balladeske ›The Tears Of Things‹ und der mit einem rockigen Bass-Gitarren-Zwischenteil ausgestattete Uptempo-Track ›Song Of The Future‹, der das Schicksal zweier Opfer der Unruhen im Iran thematisiert. Nach der Spoken-Word-Performance ›Wildpeace‹, basierend auf einem Gedicht des israelischen Lyrikers Jehuda Amichai, und dem musikalisch eher unspektakulären ›One Life At A Time‹ folgt ›Yours Eternally‹ mit opulentem Chorarrangement als großes Finale. Als Gäste wirken hierbei Ed Sheeran und der ukrainische Musiker Taras Topolia mit.
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