Obwohl sie über familiäre Kontakte zu AC/DC verfügten, haben sich die Briten um Gitarrist Stevie Young nie etablieren können. "In-Flight Movie" verbindet den typischen Riff-Rock der Young-Gilde mit Melodie, Punk-Groll und zarten Metal-Anleihen.
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Leidende Seelen haben der Musikgeschichte manches große Werk beschert. So auch "Layla And Other Assorted Love Songs", das für lange Zeit das letzte blues- und eindeutig rockbetonte Meisterwerk von Eric Clapton bleiben sollte.
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Bereits am 24. Oktober ist Steve Riley gestorben. Der Schlagzeuger war Teil der bekanntesten und erfolgreichsten Besetzung der Sleazer L.A. Guns, spielte aber auch bei W.A.S.P. und Keel.
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Mitte der Neunziger hatte der klassische Heavy Metal keinen allzu leichten Stand. Gespielt wurde er freilich dennoch — und nicht selten richtig gut. Etwa von Tad Morose, die, wie die erheblich populäreren (Morgana) Lefay, aus dem schwedischen Provinzstädtchen Bollnäs stammen.
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Als Ritchie Blackmore 1993 zum letzten Mal aus Purple türmt und das Comeback der legendären MK-II-Besetzung während der noch laufenden Tournee zu The Battle Rages On beendet, spingt Joe Satriani für ihn ein. Satch erinnert sich.
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Es ist ähnlich wie bei Black Country Communion: Das zweite Werk von Chickenfoot schlägt das Debüt um Längen. Woran das liegt? Alle Bandmitglieder verdienen ihren Lebensunterhalt anderweitig. Gitarrist Joe Satriani bringt es auf den einfachen Punkt: »Wir haben Spaß!«
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Ian Gillan & The Javelins
Zeitreise mit Gänsehaut
Hauptberuflich ist Ian Gillan derzeit auf der mutmaßlichen Abschiedstour von Deep Purple unterwegs. Daneben hat der Sänger mit seiner allerersten Band in nur vier Tagen einen Überraschungscoup produziert: In Hamburg hat das Quintett eine Platte eingespielt, die auch 1963 hätte entstehen können.
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Nach "Jesus Christ The Exorcist" hat Neal Morse in "The Dreamer – Joseph: Part One" eine weitere Bibelerzählung vertont. Allzu erdrückenden Musical-Bombast hat der Progressive-Rock-Erfindergeist bewusst vermieden und setzt auf vergleichsweise kompakte Songs.
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Vier LPs benötigen Nektar, um ihren psychedelischen Jam- und Progressive-Rock zur Kunstfertigkeit zu bringen. Mit dem stark produzierten Zirkus-Konzept "Down To Earth" gönnen sie sich Mitte der Siebziger einen Bruch — und bleiben doch sie selbst.
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Die Enzyklopädie der Rockmusik gönnt ihnen bloß eine Fußnote im Eintrag zu AC/DC. Dabei halten Nantucket eine Sonderstellung im opulenten US-Rock der siebziger Jahre.
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Wytch Hazel verleiten zum Träumen: Auf dem von Harmonie beseelten "IV: Sacrament" flaniert das britische Quartett entlang der Pfade von Wishbone Ash und Thin Lizzy.
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Gary Wright machte sich sowohl als Solokünstler als auch als Frontmann von Spooky Tooth einen Namen. Nun ist er im Alter von 80 Jahren verstorben.
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Steve Harwell ist tot. Der langjährige Sänger von Smash Mouth starb mit 56 Jahren an Leberversagen.
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Böse Zungen behaupten, AC/DC hätten sich nach diesem Album kein Stück mehr weiterentwickelt. Keine andere ihrer Platten stellt die die Hitze der Performance stärker in den Vordergund als "Let There Be Rock".
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Der moderne Melodic Rock scheint mit wenigen Ausnahmen skandinavisches Stammterrain zu sein. Auch die Finnen von One Desire sind hier zu finden und haben mit Midnight Empire ein stimmiges zweites Album eingespielt.
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Vor drei Jahren reaktivierte Adrian Vandenberg die nach ihm benannte Band, mit der er in den frühen Achtzigern erste Erfolge feierte. Ihr blueskundiger Hardrock zwischen Badlands und Whitesnake bleibt auch mit Mats Levén als neuem Sänger intakt — der Gitarrist selbst bleibt ein Mann der alten Schule.
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Zu Beginn der Siebziger half Bernie Marsden bei UFO aus, bevor er sich mit Wild Turkey, Babe Ruth und Paice Ashton Lord einen klangvollen Namen erarbeitete. Weltberühmt wurde der Gitarrist als Partner von Micky Moody bei den originären Whitesnake, denen er bis 1981 angehörte.
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Chris Overland ist tot. Von der Gründung 1984 bis 1990 war er Gitarrist der britischen Melodic-Rocker FM.
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Eine Band für die Masse waren Psychotic Waltz mit ihrer fordernden Interpretation des Progressive Metal nie. Nach 25 Jahren Kreativpause versetzten die Kalifornier ihre Anhängerschaft mit "The God-Shaped Void" erneut in Verzückung.
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In einer turbulenten Zeit lässt David Bowie "Aladdin Sane" entstehen: Ein musikalisch großes Album, das fast wie eine amerikanische Breitwand-Broadway-Ausgabe von "Ziggy Stardust" anmutet — um harten Schnodder-Rock aber nicht verlegen ist.
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Als Gitarrist und Hauptsongwriter prägte er die Musik von The Band entscheidend mit — und ganz nebenbei ein Genre, das später als Americana bekannt werden sollte. Am 9. August starb Robbie Robertson im Alter von 80 Jahren.
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DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 101 (04/2024).