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Sinner

Boom Bang Goodbye

Reigning Phoenix Music
VÖ: 2026

Gut gelaunter Abschied

Nach gesundheitlich herausfordernden Jahren möchte Mat Sinner kürzer treten. Zumindest nimmt er mit Boom Bang Goodbye sein ältestes Eisen aus dem Feuer: Das zwanzigste Studio-Album wird das letzte seiner 1982 gegründeten Hardrock-Band Sinner sein. Und wie es sich für einen groß angelegten Ausstand gehört, sind viele Freunde eingeladen. Neben dem Protagonisten sind allein sieben unterschiedliche Sänger beteiligt; als Gast-Gitarristen wirken das frühere Bandmitglied Mathias „Don“ Dieth sowie Magnus Karlsson (Primal Fear) mit. Und so geriert sich Boom Bang Goodbye zur gut gelaunten Abschiedsparty im typischen Sinner-Soundgewand zwischen griffigem Hardrock und immer wieder durchscheinenden Metal-Versatzstücken. Was eine latente Melancholie und Nostalgie nicht ausschließt, die etwa ›Leave It All Behind‹ mit Ronnie Romero und ›Born To Run‹ mit Eclipse-Bandkopf Erik Mårtensson umweht. Ein unangefochtenes Highlight der eigenen Diskografie ist die Scheibe sicherlich nicht — ein würdiger Abschluss ist Sinner gleichwohl gelungen.

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(7/10)

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