Albert Collins
Ice Pickin' (1978)
Albert Collins' aggressiv stechender Telecaster-Ton geht durch Mark und Bein — den Spitznamen „Iceman“ trug er bis zu seinem Krebstod 1993 nicht ohne Grund. "Ice Pickin'" ist eines der wohl besten modernen Blues-Alben überhaupt.
Beitrag lesen
Creedence Clearwater Revival
Bayou Country (1969)
Als sich die amerikanische Jugend Ende der Sechziger im verspielten Acid-Rock verlor, brachte ihr Creedence Clearwater Revival die Roots-Tradition nahe. Ihr zweites Album bedeutete 1969 den großen Durchbruch.
Beitrag lesen
"Lock Up The Wolves" ist die große Unbekannte im Schaffen des klassischen Ronnie James Dio. An seiner Seite steht 1990 der erst 18-jährige Gitarren-Emporkömmling Rowan Robertson.
Beitrag lesen
Sie hatten Ausstrahlung, brillante Songs und enge Verbindungen zu den Beatles, die sie für Apple Records unter Vertrag nahmen. Souverän wie keine andere Formation bringen sie auf "Straight Up" den Kosmos der Fab Four in das Rock-Umfeld des neuen Jahrzehnts.
Beitrag lesen
Mit Übergangswohnsitz in Übersee und unter der Regie von Journeys Manager Herbie Herbert nehmen Europe Anfang der Neunziger den US-Markt ins Visier. Auf "Prisoners In Paradise" lässt Hit-Produzent Beau Hill die Hardrock-Schweden ungewöhnlich amerikanisch klingen.
Beitrag lesen
Mit der Hilfe von Bob Ezrin fand Alice Cooper zu Identität und markantem Profil, lernte effizientes Songwriting und entwickelte ein Verständnis für die Wirkung von Arrangements. "Billion Dollar Babies" ist ihre vierte Kooperation. Und eine ihrer besten.
Beitrag lesen
Entstanden sind kurzlebigen Stepson aus den Überresten der Progger Touch. Auf ihrem einzigen Album spielt die Truppe aus Portland erstaunlich harten Street-Rock zwischen Humble Pie und Detroit-Sound.
Beitrag lesen
Auf ihrer zweiten Kooperation mit Paul O’Neill entdeckt Sänger Jon Oliva das Klavier für sich und seine Lieder — und den theatralischen Bombast von Queen. "Gutter Ballet" ist ein Werk zwischen US-Metal-Wahnsinn und Broadway-Drama.
Beitrag lesen
Band Of Light
Total Union (1973)
Mit Heavy-Blues und schneidender Slide-Gitarre machte die Band Of Light in den frühen Siebzigern auf sich aufmerksam. Sie bleiben eine Fußnote der Gitarrenmusik aus Down Under — und in der Historie von Rose Tattoo.
Beitrag lesen
Das neunte Album der britischen Klangästheten bleibt nicht nur alleine wegen ›Shine On You Crazy Diamond‹ eine der beliebtesten Pink Floyd-Platten: Imposanter ist keine.
Beitrag lesen
Ein gutes Jahrzehnt waren Love/Hate eine der unangepasstesten Bands Amerikas, ehe sie Mitte der Neunziger schließlich doch von ihrem Weg abkamen. Ihre ersten beiden Alben kann ihnen niemand mehr nehmen.
Beitrag lesen
Schlagzeug-Grooves, die Geschichten erzählen. Verspielte Bassläufe. Eine Ausnahmestimme, die Lust, Frust und Seelenschmerz nach außen krempelt und eine alles umgarnende Gitarre: Die 1968 gestarteten Free erschufen eine einzigartige Version des souldurchtränkten Heavy-Blues.
Beitrag lesen
In den ausgehenden Achtzigern erklärten Rush ihre künstlerisch beachtliche Synthesizer-Phase für beendet. Spätestens "Counterparts" markierte die Wiedergeburt des kanadischen Begabtentrios als gelenkige Heavy-Rock-Formation.
Beitrag lesen
Gut ein Jahr nach dem Ende der Beatles gründet Paul McCartney Wings. Deren viertes Album "Venus And Mars" ist eine charakterstarke Platte, die sich ganze fünf Monate in der deutschen Hitparade halten soll.
Beitrag lesen
Derek Trucks Band
Joyful Noise (2002)
Derek Trucks ist ein Frühstarter: Mit 18 erscheint sein Debütalbum, mit zwanzig wird er Teil der Allman Brothers. Eines seiner besten Alben nimmt er nur drei Jahre später auf: "Joyful Noise" ist ein feingeistiges Amalgam aus Bluesrock, Soul und Weltmusik.
Beitrag lesen
Auf vier Plattenseiten breiten Led Zeppelin 1975 ihr Magnum Opus aus. Eindrucksvoller wird Rockmusik nur noch selten — bis heute wirkt gerade "Physical Graffiti " im Schaffen ihres Sängers Robert Plant nach.
Beitrag lesen
Richie Kotzen
What Is... (1998)
Dass sich ein ehemaliger Berufssaitenflitzer so hingebungsvoll in den souldurchdrungenen Songformaten des härteren Bluesrock auszuleben versteht, ist ungewöhnlich: 1998 erschien in "What Is..." das fünfte Richie Kotzen-Album mit Gesang.
Beitrag lesen
Ende der Achtziger haben Marty Friedman (später Megadeth) und Jason Becker (David Lee Roth) zwei der originellsten Solo-Instrumentalscheiben der Shredder-Ära zu verantworten. Zuvor spielten die stilistisch gegensätzlichen Musiker bei Cacophony.
Beitrag lesen
1988 ändert sich alles für Metallica: "…And Justice For All" findet auf Anhieb reißenden Absatz — die Single ›One‹ etabliert das Quartett endgültig im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit. Unumstritten ist ihre vierte LP keinesfalls.
Beitrag lesen
In der britischen Glitter-Welle der ersten Hälfte der Siebziger wurde Marc Bolan zum Propheten des Glam-Rock. Seinen bewährten Hit-Formeln will er 1973 nicht mehr länger folgen: "Tanx"ist hörbar durchzogen von Bolans Drang zur Veränderung.
Beitrag lesen
Nicht nur Udo Dirkschneider fand auf "Breaker" seine schrille Charakterstimme: Ihr drittes Album war gleichbedeutend mit der eigentlichen Geburt von Accept. Den Nachfolger "Restless And Wild" schreibt die Metal-Instanz in spe ganz für die Ewigkeit.
Beitrag lesen

DAS AKTUELLE HEFT

Cover von ROCKS Nr. 101 (04/2024).