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Ein Jahr nach Battering Ram arbeiten die unermüdlichen Heavy Metal-Veteranen mit Hochdruck an ihrem 22. Album. »Wir nehmen zwei Studios gleichzeitig in Beschlag — in einem schreiben wir Songs, in dem anderen nehmen wir sie gleich auf«, so Sänger Biff Byford.
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Monument
Rock Of Angels
VÖ: 2016
Vor fünf Jahren rief Peter Ellis Monument ins Leben, um seiner Leidenschaft für traditionellen Heavy Metal freien Lauf zu lassen. Dass der Sänger und Gitarrist einen Narren gefressen hat an den Iron Maiden der Achtziger, kann er auf dem Zweitwerk Hair Of The Dog nicht verleugnen.
Rage
Nuclear Blast
VÖ: 2016
Als Freund der Rage der Neunziger hatte man spätestens nach dem Auseinanderbrechen der kurzlebigen Viererbesetzung nur noch selten etwas zu lachen.
Q5
Frontiers
VÖ: 2016
Nach ihrem fulminanten Einstand Steel The Light wird der Band aus Seattle 1984 eine rosige Zukunft prophezeit. Doch es kommt anders für Q5: Zwei Jahre später versinkt When The Mirror Cracks in einem Meer aus Keyboards.
Lords Of Black
Frontiers
VÖ: 2016
Vor zwei Jahren veröffentlichten Lords Of Black ihr wenig beachtetes Debüt. Seit Ronnie Romero von Ritchie Blackmore als neuer Rainbow-Sänger auserwählt wurde, können sich die Spanier über mangelnde Aufmerksamkeit kaum noch beschweren.
Anthrax
Nuclear Blast
VÖ: 2016
Auch wenn sich Joey Belladonna bereits auf Worship Music (2011) wieder Anthrax-Sänger schimpfen darf: Erst For All Kings markiert seine wirkliche Rückkehr.
Redemption
Metal Blade
VÖ: 2016
Vom Glück verfolgt sind die US-Prog-Metaller um Fates Warning-Frontmann Ray Alder nicht: Gitarrist und Kreativkopf Nick Van Dyk war dem Tod nach einer Blutkrebs-Therapie noch nicht lange entronnen, da erlitt Bernie Versailles, sein Saitenkollege bei Redemption, 2014 ein Aneurysma und fiel vorübergehend ins Koma.
Twisted Sister
Monoduos Film
VÖ: 2016
Regisseur Andrew Horn hat ein Faible für schräge Künstler und die Geschichte hinter ihrer Fassade: Bei den Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm über die deutsche New Wave-Kultfigur Klaus Nomi kommt der Amerikaner mit Twisted Sister in Berührung, in deren Vorprogramm der eigenwillige Kontertenor 1981 keine glückliche Figur gab.
Anvil
Steamhammer
VÖ: 2016
Anvil sind Anvil — und sich immer treu geblieben. In schöner Regelmäßigkeit liefern die Kanadier Alben ab, bei denen niemand mit Überraschungen rechnen muss. Auch die 16. Studioplatte tanzt nicht aus der Reihe und bietet schnörkellosen Heavy Metal alter Schule.
Last In Line
Frontiers
VÖ: 2016
Zwischen 1983 und 1985 hat Ronnie James Dio mit Holy Diver, The Last In Line und Sacred Heart jene Alben veröffentlicht, die das Fundament seiner Solokarriere bildeten. Dem stimmgewaltigen Sänger stand dabei eine Band zur Seite, die mit spielerischer Klasse und kompositorischer Kompetenz diese Genreklassiker maßgeblich mitprägte. Dreißig Jahre später haben Gitarrist Vivian Campbell, der mittlerweile verstorbene Bassist Jimmy Bain und Schlagzeuger Vinny Appice ein neues Album eingespielt
Metal Church
Nuclear Blast
VÖ: 2016
Als Mike Howe im Sommer 2013 nach rund zwei Jahrzehnten erstmals wieder ein exklusives Interview gibt, wettet kaum jemand auf eine Rückkehr des Sängers zu Metal Church — am allerwenigsten er selbst: Zu lebendig und viel zu schlecht sind seine Erinnerungen an Differenzen mit Management und Plattenfirma, die ihn Mitte der Neunziger zu seinem Rückzug aus dem Rampenlicht bewegt haben.
Manager Todd Singerman gab jüngst Einzelheiten zum Tod von Lemmy Kilmister bekannt. Der Sänger und Bassist von Motörhead verstarb am 28. Dezember, vier Tage nach seinem 70. Geburtstag, in Los Angeles an Krebs.
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Ghost
Spinefarm
VÖ: 2015
Die Schweden um den unheiligen Front-Papst Papa Emeritus gehören im Metal zu den Bands der Stunde. Die Kostüme der Musiker, ihr okkultes Image und ihre cleveren, stets an bekannte Filmplakate angelehnten Cover-Artworks mögen ihren Teil zum stetig gewachsenen Status der Band beigetragen haben. Doch zuallererst sind Ghost ausgefuchste Songschreiber.
Judas Priest
Sony
VÖ: 2015
Nach British Steel und Screaming For Vengeance wird im März eine dritte Platte von Judas Priest mit einer erweiterten und remasterten Neuauflage zum 30. Jubiläum bedacht — kurioserweise ein Jahr zu spät.
The Skull tragen das Feuer der Doom Metal-Institution Trouble weiter. Auf ihrem Debüt For Those Which Are Asleep lassen es die Amerikaner in neuer Herrlichkeit aufflammen.
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Circle II Circle
AFM
VÖ: 2010
Es ist nun schon das fünfte Album, mit dem der frühere Leadsänger von Savatage versucht, seiner Vergangenheit zu entfliehen. Zum Glück gelingt das nicht immer.
U.D.O.
AFM
VÖ: 2015
In den vergangenen Jahren hat der ehemalige Sänger von Accept immer wieder Hiebe für die zuweilen brutal klinisch tönenden Platten seiner eigenen Band bezogen und erst im vergangenen Jahr Boden gutmachen können. Dass Steelhammer in dieser Hinsicht nur ein erster zaghafter Schritt gewesen ist, kräht Udo Dirkschneider nun mit Decadent lautstark in die Welt hinaus.
Bullet
Nuclear Blast
VÖ: 2014
Einen Augenblick lang kann man ob der Nachricht durchaus ins Grübeln geraten: Bullet haben den Schwerpunkt ihres markanten Sounds ein gutes Stück in Richtung Accept verlagert — und damit im Grunde genau das Gegenteil von dem getan, was ihr viertes, betont riff-rockig gehaltenes Album Full Pull (2012) so unterhaltsam machte.
Skid Row
UDR
VÖ: 2014
Fünf brandneue Eigenkompositionen sowie zwei Coverversionen sorgen auf dem zweiten Teil der EP-Trilogie United World Rebellion für guten Mehrwert — und besitzen genau die Sorte Rotz und Angriffslust, die man von den Energiebündeln Skid Row erwartet.
Accept
Nuclear Blast
VÖ: 2014
Was Accept seit ihrer letzten Reformation vor fünf Jahren geschafft haben, verdient allerhöchsten Respekt. Anders als viele ihrer ikonischen Kollegen wird die teutonische Stahlschmiede auch nach vielen Jahrzehnten im Geschäft nicht müde, hochklassiges Material zu veröffentlichen, das Herzblut und Begeisterung verströmt.
Unisonic
EAR Music
VÖ: 2014
Light Of Dawn dokumentiert brillant, wie sich eine Ansammlung unterschiedlicher Musiker-Persönlichkeiten im Laufe von gemeinsamen Studioaufenthalten und Touren zu einer echten Band entwickeln kann. Klang das Debüt stellenweise noch etwas beliebig und zahm, zeigt Light Of Dawn deutlich mehr Biss, Ernsthaftigkeit, Vielfalt und Tiefe.

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